Kriechstromfestigkeit


Kriechstromfestigkeit
Kriech|strom|fes|tig|keit 〈f.; -; unz.; El.〉 Isolationsfähigkeit der Oberfläche einer Isolationsstrecke gegen Kriechströme

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Kriechstromfestigkeit,
 
Widerstandsfähigkeit eines Isolierstoffes gegen die Bildung von leitenden (verkohlten) Spuren, wenn auf dem oberflächlich verunreinigten Isolierstoff Kriechströme zwischen Spannung führenden Metallteilen fließen. Die Kriechstromfestigkeit wird geprüft, indem zwischen zwei auf der Isolierstoffprobe aufliegenden, Spannung führenden Elektroden eine elektrisch leitende Prüflösung aufgetropft wird. Beurteilt wird, bei wieviel Auftropfungen (bei 380 V) oder bei welcher Prüfspannung (mit 50 Tropfen) ein leitender Kriechweg entsteht. »Kriechstromfeste« Kunststoffe gibt es bei Duro- und Thermoplasten (Aminoplaste, Polyester u. a.). Kriechstromfestigkeit ist nicht zu verwechseln mit Kriechstromsicherheit eines Bauteils, die konstruktiv (z. B. durch genügend große Abstände zwischen den Spannung führenden Teilen) erreicht werden kann.

Universal-Lexikon. 2012.

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